Samstag, 23. März 2019

Paragliding World Cup Superefinal 2018

Hallo PDCZ

Heute noch früher als gestern, die aktuellen New's....

"No Flying today because of the REST-DAY rules" somit wird heute kein offizieller Lauf stattfinden. Die Entscheidung, bereits jetzt den offiziellen REST-DAY auszurufen, wurde von den meisten Piloten für gut geheissen. Das Wetter ist sehr ähnlich wie gestern, hohe Wolkenfelder, teilweise sonnig, dann wieder abgedeckt und Wind von hinten am Startplatz. Somit begrüssen wir, wie bereits erwähnt, alle diesen Entscheid.

Die Entscheidung wurde auch gefällt, da ab morgen Sonntag hier ein ein Wetter-Wechsel stattfinden soll und die Flugverhältnisse immer besser werden in den nächsten Tagen. Somit sollte die 2. Superfinal Woche uns noch tolle und colle Flugtage bescheren.

Daher weiter auf Sendung bleiben und euch allen Wünsche ich aus der Ferne, ein super Flug-Weekend am Zugi oder wo ihr immer unterwegs seid :-)

Davide

Freitag, 22. März 2019

Paragliding World Cup Superfinal 2018

Hallo PDCZ,

Heute schreibe ich ein wenig früher von der Zeit her aber nicht weil ich wieder "ausgebombt" wurde ...nein, nein.... heute wurde der Task nach guten 4 Stunden warten am Startplatz oben "gecancelt".

Grund hierfür war, dass wir wiederum die ganze Nacht Regen hatten und somit eine sehr grosse Feuchtigkeit bereits am Morgen sich abzeichnete. Dass zweite Problem, sehr tiefe Basis die zwar steigen sollte aber wenn sie steigt, heisst dies starke Sonneneinstrahlung und daraus.... ja genau Ueberentwicklungen, Abschattungen und wiederum viel Wasser .... Aber des guten noch nicht genug, auch die Auffahrt heute zum Startplatz hatte es in sich. Hier gibt es keine geteerten Strassen wie auf den Zugi.... geschweige alternativ hierzu eine Standseilbahn.... oder Freund oder Freundin die einen hinauf fährt. Hier geht alles mit Schulbusse rauf zum Startplatz und die Pneu's dieser Busse sind sowas von Slicks, dass diese locker in der F1 mithalten könnten.

...und eben diese Slicks rutschen wie die "Sau" wenn diese auf dem nassigen Dreck, Sand, Acker oder wie man hier eine Bergstrasse nennen darf. Hierzu Bilder im Anhang mit Volvo Strassesnbaumaschine die uns dann "zum Dreck raus" geholfen hat.

Da wir bereits um 8:30 los gefahren sind, 30 Minuten später am Hang standen, rutschen, liegen geblieben sind.... bis Strassenbaumaschine vor Ort war, danach bis wieder alle im Schul-Busse losfahren konnten, alle Piloten wieder eingestiegen sind.... war es dann kurz vor 11 als wir oben ankammen...

Danach wie erwähnt...4 Stunden warten... Task eingeben und warten, warten, warten, warten....

Jetzt hoffen wir alle auf Morgen und vor allem auf die kommenden Tage, da sollte das Wetter auch wieder besser werden.

Wünsche euch allen tolle Flüge am Weekend den es sieht ja am Zugi für Sa & So sehr gut aus :-)
Davide





Paragliding Worl Cup Superfainal 2018



Task 2  Donnerstag, 21.03.2019 
Heute war ein sehr spannender Task angesetzt. Bei 8/8 Bewölkung wurde von Pepe und Michael Sigel eine ca. 60km Aufgabe um Baixo gelegt.
Auch heute hatten wir wieder schwierige Startbedingungen, mal kam der Wind von hinten, mal von der Seite. Um den Startzylinder herum bildeten sich einzelne Wölkchen die die Gruppen zusammen hielt.
Als wir den Start passierten, begann dann auch schon das Massensterben im Flachen, hier verloren wir ca. 2/3 der Piloten. Die Thermik war über den kompletten Wettbewerb sehr zäh. Deshalb hieß es, nicht nach Zeit, sondern sicher und hoch zu fliegen.


Guten Morgen PDCZ,

Die heutige Headline komt vom Deutschen Team, denn bei unserem CH-Debakel von heute, will keiner so recht die Swiss League mit Infos "füttern". Ich schon gar nicht denn heute war mein Worst-Case perfekt... so richtig spannend "ausgebombt". Tja meine lieben PDCZ-ler dies passiert mir auch...

Wie oben im Headline erwähnt, es wr heute wirklich sehr spannend und dies von Anfang an. Starten war ein Ding das man nicht Starten nennen darf.... die Bezeichnung "Schweirige Startbedingungen" ist ein wenig untertrieben.... Nicht das wir mit extrem Wind von vorne zu kämpfen hatten, dies wäre ja noch gegangen, es war wirklich dieser Rücken-, Seiten, Hinten-, Vorne-Wind den keiner irgendwie verstand und oder geschweige versuchte zu verstehen woher der kam. Aber wie es so ist, es ist PWC Superfinal angesagt und da wird geflogen, starten ist einfach bei solchen Verhältnissen halt ein "notwendiges Uebel"... ;-)

Mein Flug wie schon gesagt, Worst-Case  und somit habe ich jetzet meine 2 Streicher +/- gespielt ab morgen muss es klappen... so fern das Wetter mitmacht. Ein Pilot hat es auf den Punkt gebracht... so macht Rennen fliegen grundsätzlich keinen Spass... tja.

Ranking sind auf der PWC Hompeage ersichtlich und heute gab es eine dicke Ueberraschung in der Overall 1. und 2. Platz wurden heute von Frauen erflogen... tja mit viel Geduld, ohne Hetze, immer Ueberlegt und nicht "Hau-Ruck" ist diese Kunststück heute gelungen. Hiermit möchte ich keinster Weise dieses Resultat schwächen sondern "Hut ab" vor dieser Leistung einfach cool und Top geflogen bei diesen sehr, sehr schlechten Verhältnisse.

Grauss an alle,
Davide




Donnerstag, 21. März 2019

Paragliding World Cup Superfinal 2018

Erster Lauf: 58 km Race

Als Auftakt gab es heute fast von allem ein bisschen: Wolken, Wind, Regen, Sonne, starkes Steigen, aber auch Stabilität. Die ersten zwei Drittel der Strecke konnte recht zügig geflogen werden, im letzten hingegen kamen wir nur noch langsam vorwärts. Am Schluss wurde es richtig knapp, es gewann Mitch Riley (USA) vor Maxime Pinot und Yassen Savov. Ich wurde 4., Michi 9., Yael 17. und Andy 27. Leider schafften es zahlreiche Piloten nicht ins Ziel, darunter auch die übrigen Schweizer.

Guten Morgen PDCZ

Die ist der Swiss-League Headliner vom PWC Superfinal... und genau so war es, es hatte alles, wie oben dargestellt und sogar noch einiges mehr...  Starten wir am Morgen nachdem es die ganze Nacht stark geregnet und gewittert hatte, war also eine Menge an Wasser (Feuchtigkeit) vorhanden und dies war sehr gut zu spüren, wie auch zu sehen. Tiefe Wolckenbasis, viel feuchte Luft und eher Tendenz zu Gewitter als zu Sonnenschein. Ab- und Auffahrt an Startplatz um 8 Uhr gleich nach dem Frühstück. 8:45 am Startplatz und schon konnte man die dunklen Wolken voll Wasser wunderbar wachsen sehen.

Aujedenfalls alles vorbereiten und Tasksetting war bereits mir der Tagesaufgabe beschäftigt. Um 11:30 sollte das "Window-Open" stattfinden für den 1. Task über 58Km mit Luftstart zum "Race to Goal" um 12:30.... aber um 11 Uhr fing es dann definitiv an zu regnen.... gute 15 Minuten später, wieder Sonnenschein, dicke Wolken und um 11:30....the Window ist open... Tja so läuft dies im PWC... vor allem dann, wenn der Wind nicht von vorne sondern von seitlich bis von hinten kommt. Dem entsprechend viele Startabbrüche und viel "Gopferdeckel" bis man in der Luft war.

Irgendwann auch in der Luft und es geht gleich richtig toll rauf, irgendwie aber das Feeling am Schirm heute nicht optimal, es stimmt zwar +/- vom Wetter und Steigen her, ausser das man nach ein paar Thermik-Dreher immer weder am unteren Rand der dicken Wolke war aber irgendwas ist bei mir nicht in Ordnung. Kurzer Luftcheck und....linker Tragegurt verdreht eingehänkt, Speedsystem geht nach "hinten" weg und irgendwie stimmt das Speedsystem auch nicht auf der rechten Seite. Tja das Learning vom heutigen Tag,... Licini aendere nie mehr einen Set-up der Ausrüstung vor einem wichtigen Lauf... ich konnte mich ab mir selber nur noch Aergern! Aber aendern kann ich es jetzt nicht mehr und zu diesem Zeitpunkt nochmalig Toplanden und neu starten war nicht angebracht und hätte so oder so zuerst vom Safety Comitee abgesegnet werden müssen als "Notfall" und dies war es nicht. Also ab und den Lauf so absolvieren so gut wie es geht.

Wie muss man sich dies vorstellen, wenn A) Tragegurt verdreht B) Andere Tragegurt Speedsystem nicht richtig geht.... Schirm zieht nicht richtig, geht immer auf eine Seite, ständiges dagegen halten, links geht das Speedsystem nur mit viel Druck runter und was auffällt, beim rechten Tragegurt geht das Speedsystem ziemlich schwer zum runterziehen.... Was war da los, einfacher Check und siehe da, habe vergessen das Speed-Seil rechts über die Rostan-Rolle laufen zu lassen... was für ein "Rookie-Fehler"!  Somit war jetzt nur noch Schadensbegrezung angesagt, heisst so gut wie möglich mithalten, mit einem "unbrauchbaren" Speedsystem, einfach Fliegen, Fliegen, Fliegen was das Zeug hergibt.

Nun es ging irgendwie aber wie im Headline vermerkt... Leider schafften es zahlreiche Piloten nicht ins Goal, darunter auch die übrigen Schweizer... Ich habe heute wiedereinmal, nach bald 25 Jahern Competition-Fliegen gemerkt und es zu spüren bekommen, man lernt nie aus.... !

In diesem sinne wünsche ich euch allen einen tollen Start in den Tag :-)

Davide

PS: Fotos von heute....



Dienstag, 19. März 2019

Paragliding World Cup Superfinal 2018

Guten Morgen PDCZ,

Bei euch ist es morgen wenn ihr dies lesen tut und ich noch noch im Bett liegen tue.. ;-)

Nun ist es wieder soweit und die neue Wettkampf-Saison wird gleich mit einem "Hammer-Event" eröffnet... PWC Superfinal 2018 in Baixo Guandu, Brasilien. Natürlich kann es mir nicht nehmen, an diesem Prestige-Event dabei zu sein und die Farben des PDCZ hier vor Ort zu vertreten...

Nun einiges Infos hierzu, 120 Piloten alles keine "No Names" die Elite des PWC ist vertreten dies kann man nicht leugnen... 33 Länder sind vertreten einige nur mit 1 Piloten bis zu richtige Mannschaften, die Franzosen halt... Aus der Schweiz sind wir zu 7 und es sind sehr gute Piloten dabei, wie Stafen Wysss, Stephan Morgenthaler, Michi Sigel, Dominik Breitinger, Andy Nyffeneegger, Yael Mergelisch und ich... sowie unser Schweiz-Peruaner Franz Schilter. Also keine schlechte Mannschaft die hier, in den kommenden 10 Tage "Vollgas" um die Wette für "Ruhm und Ehre" fliegen tut.

Der Superfinal startet morgen Dienstag, 19.3. mit dem offiziellen Traingstag, da aber auch morgen die ganze Einschreibe-Prozedur stattfindet sowie Safety-Briefing und noch dazu die offizelle Eröffnungszeremonie, heisst dies für uns Piloten ab 6:30 Tagwache denn um 8:00 gehen die ersten Busse rauf zum Startplatz und Trainigs-Task wird/will man um 10:00 starten mit einer Deadline-Landing Time um 13:30/14:00... Also nix mit Ferien und/oder derengleichen, hier geht es zur Sache ;-)

Dies war übrigens bereits heute sehr gut sichtbar am "inoffiziellen Trainingstag", da wurde schon mächtig Gas gegeben und es wurde in alle Himmelsrichtungen geflogen sowie ein jeder hat mal sich schon damit befasst, wie es sein wird, wenn man sehr tief ist und sich dann wieder raufkämpfen muss... Also kein "Zucker-Schlecken" denn wer hier mal in der Pampa absteht, dem blühen lockere 36° und dann noch laufen oder warten auf den Retriev... eine ganz heisse Sache :-))

Ich selber fliege hier auch gleich meinen neuen Wettkampf-Schirm SPECTRA von FLOW Paraglider ein... Ein cooler und toller Schirm... reinrassiger 2-Leiner... mit viel Potenzial... und heute durfte ich den SPETRA 3 Stunden lang fliegen, was für ein tolles Gefühl. Ein Schirm der extrem gut geht und sich sehr gut in die Thermik "reinbeissen" tut, kein Schieben und klappen, überschaubar und dies auch im Gas... :-))

Nun der Schirm ist eines, das zweite ist der Pilot und das dritte ist das Glück das man auch ab und zu braucht um vorne dabei zu sein... eine schlechte Linienwahl, einmal nicht richtig aufgedreht, zu früh aus der Thremik geflogen .... und schon nützt der beste Schirm nichts, denn dann ist die "Baustelle" offen und es muss gearbeitet werden... um wieder dabei zu sein.

Ich hoffe natürlich, dass es mir hier gelingen wird, immer mit den vorderen Piloten loszuziehen und durch gutes Taktieren und cleverem Fliegen gute und tolle Resultate Heim zu bringe...

Daher ab jetzt und bis zum Samstag, 30.3. heisst es "Stay tunend on the Sports News"...

Viel Grüsse an alle aus Brasilien,
Davide

PS: ... einge Pic's des SPECTRA von heute....





Montag, 18. Februar 2019

Primavera Ticino

Bruno Jans liefert uns einen schönen Bericht vom Mini-Clubausflug ins Tessin - organisiert über den PDZ WhatsApp Chat. Besten Dank!

Dorit sei Dank und schon Anfang Woche zeichnete sich ein Traumwochenende für den
geplanten Ausflug ins Tessin vom 16./17. Februar 2019 ab.
Das gewaltige Hoch brachte jedoch auch eine für diese Jahreszeit sehr hohe
Temperaturschichtung in den höheren Lagen mit sich.
Nichts desto Trotz zog es Joe, Marcel, Thomas und mich frühmorgendlich per ÖV
Richtung Süden.
Am Samstag flogen wir an der Cimetta, da war etwas Geduld angesagt, bevor der
Talkessel genügend Wärme entwickelte um erste Aufwinde zu uns zu bringen. Nach
geglücktem Start wurden die Streckenpläne jedoch durch den Warmluftdeckel
ordentlich minimiert.
Joe, Thomas und ich probierten es Richtung Bellinzona, wo wir auch unser Nachtlager
planten. Wieso Marcel den Weg ins Centovalli einschlug, blieb auch nach mehreren
Landebieren noch diffus.
In Bellinzona eine Bleibe zu finden erledigte Thomas mit Bravour und fürs Nachtessen
war ich etwas zu optimistisch und so war die erste Wahl leider schon ausgebucht.
Die zweite Adresse hatte jedoch noch Platz für uns 4 Schnäuze und wir wurden
vorzüglich bedient.
Am Sonntag zog es uns nach Carì und wir waren definitiv nicht die einzigen mit dieser
Idee.
Die Wetterlage hatte sich freundlicherweise nicht gross verändert und so war es
wiederum ein Tag mit Sonne satt.
Einzig die Startbedingungen waren heute recht anspruchsvoll, da sich in diesem engen
Tal der Talboden kaum erwärmen konnte und somit die gewünschten Ablösungen von
unten ausblieben.
So waren wieder mal die schnellen Beine gefragt, um sich bei leichtem Rückenwind doch
noch vom Boden zu lösen.
Trotz fortgeschrittenem Alter aller Teilnehmer, scheint der Wille in die Luft zu kommen
noch genügend in Takt zu sein. So wurden wieder mal die letzten Reserven an
Sportlichkeit vom Körper abgerufen um genügend Speed auf den Schneeuntergrund zu
legen. Auf jeden Fall schafften alle den Sprung ins vierte Element.
Die Thermik war heute zuverlässig und so konnten alle einen super Winterflug mit
einigen Kilometern und Flugstunden geniessen.
Die Landungen waren verstreut und zeitlich verschieden, da jedoch die
Transportmöglichkeiten in der Leventina reichlich vorhanden sind, fand jeder ohne
grosse Bemühungen eine einfache Verbindung zurück auf die andere Seite des
Gotthards.

Schön wars, auf ein andermal.

Bruno